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Nur online erhältlich

Schloss Chambord

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Das Juwel der Loire-Schlösser! Chambord wurde im Auftrag vom großen König Franz I. erbaut und symbolisiert am besten die französische Renaissance.

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14,50 €

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Öffnungszeiten Schloss Chambord:


Freier Zugang zu der Domäne - Schloss täglich geöffnet (außer am 1. Januar, am ersten Februardienstag und 25. Dezember)

Vom 1. November bis zum 25. März: von 9.00 bis 17.00 Uhr
Vom 26. März bis zum 31. Oktober: von 9.00 bis 18.00 Uhr

Einlass möglich bis 30 Minuten vor der Schließung des Schlosses

   Individuelle Besichtigung des Schloss Chambord - Eintrittspreise

Normalpreis: 14,50€ € zzgl. Servicegebühr/Versandkosten (inkl. MwSt)

Kostenlos für Kinder unter 18 und EU-Bürger zwischen 18 und 25 (Minderjährige unter 16 müssen von einem Erwachsenen begleitet werden) - Tickets gültig bis am Ende des laufenden Kalendarsjahres.

Online-Tickets  -  Versand der E-Tickets erfolgt nach Zahlungseingang per E-Mail, die Tickets müssen auf weißem DINA4 Papier ausgedruckt werden.

HistoPad, Audioguide (12 Sprachen - Dauer ca. 90 Min - 8€, 5€) und Reiseführer (7 Sprachen - 7€)
in der Boutique des Schlosses erhältlich. Tabletten sind für Besucher mit Behinderung auch geeignet
Für das Ausleihen von HistoPad muss ein Lichtbildausweis als Pfand hinterlegt werden

  •     Tiere werden im Schloss Chambord nicht zugelassen
  •     Toiletten kostenlos im Schloss - Toiletten gebührenpflichtig in der Nähe der Domäne
  •     Zahlreiche Gaststätten (traditionelle Küche sowie Fast-food-Gastronomie)   
  •     die Besichtigung des Schlosses ist für Besucher mit Behinderung geeignet
  •     Kostenlose Schließfächer - die Mitnahme von großem Gepäck wird nicht gestattet


Parkplätze: P0 Pkw/Motorräder 6€/Tag - P2 Pkw 4€/Tag - Wohnwagen<7,9m 11€/Tag (mit Übernachtung) - Reisebus 50€/Tag

Ca. 15 Kilometer von der königlichen Stadt Blois können Sie das Schloss Chambord besichtigen.
Das Schloss ist ganz klar das prachtvollste des Loire-Tals und auch das voll weltweit bekannteste aller Loire-Schlösser.
Dennoch sind Chambord und sein Bau voller Geheimnisse, die bis heute nicht gelüftet wurden.
Warum hatte der König Franz I. es nötig ein Schloss in diesem Domäne aufzubauen ? Chambord ist tatsächlich bereits eine große Jagdanlage mit seinem beeindruckenden Wald, als sich der französischen König der Könige 1516 entschliess, hier das gewaltigste Schloss der Loireregion errichten zu lassen.
Heutzutage bleibt das Gut von Chambord das riesigste eingezäuntes Grundstück Europas. Aber die Gründe einer so großen Baustelle für ein Schloss, das nur als Nebengebäude vom Schlosss von Blois dienen, lassen sich nicht wirklich erklären.
Ab 1519 initierte und überwachte König Franz I. die Konstruktion von Schloss Chambord.
Das Schloss besuchte er selber aber nur 42 Tage während seiner ganzen Herrschaft.

Solche Fragen um die realen Absichten des Königs sowie die Geheimnisse um die Identität des Baumeisters erweckten die Fantasie viele Besucher, die nach esoterischen Antworten suchten.
Viele vermuten nämlich, dass sich hinter dem Architekt vom Schloß Chambord kein anderer als der größte Genie aller Zeiten Leonardo Da Vinci versteckt. Der Genie der italienischen Renaissance folgte damals den französischen König zu seinen Hof an der Loire.
Leonardo wurde eine Art geistiger Vater für Franz I., der bereits sehr jug seinen leiblichen Vater verloren hatte.

Das Schloss von Chambord hat nicht auf den Erfolg von Dan Browns Roman Da Vinci Code, um aufhorchen zu lassen. Chambord weckte Neugier seit der Renaissance.

Ähnlich wie viele andere Loire-Schlösser ist Chambord voll dieser Verzierungen und Akkomodationen, die man vom Renaissance-Stil aus Italien nach Frankreich importierte. Dennoch behält das Schloss die Merkmale der typischen feudalischen Bauten der vergangegen Jahrhunderte.
Zwar entpuppt sich heute der Laternen-Bergfried als wunderschöne Aussichtsplattform für die Touristen und der Eingang als praktische Stelle, wenn man vor oder nach der Besichtigung des Schlosses Souvenirs von Chambord kaufen oder Histopad auswählen möchten. Trotzdem muss der Besucher wissen, dass solche Mauer und Türme in der Zeit der Renaissance und der allmächtigen Pulverkanonen keinen Sinn mehr hatten.
Die Verteidigungszwecken dieser Einrichtungen erwiesen sich Anfang des 16. Jahrhundertsbereits als vergangen.

Was stützig macht ist vor allem die perfekte Symetrie in der Architektur des Schlosses, welches sich in in vier Appartements unterteilt, wird durch die Inversion, die Umkehrung eines Flügels zerstört. Ein Fehler, der bei dem Preis eines solchen Monuments nur absichtlich sein kann.
Diese Umkehrung ist erstaunlicherweise bei einigen "Salamander" und "F" (Signaturen Königs Franz I.), die die Dächer verzieren, wiederzufinden.

Ob der Bau von Chambord einen weiteren Sinn in dieser Epoche trug, die ein besonderes Empfinden für Symbolik hatte, wird der Besucher vermutlich nicht lösen oder sogar bei seiner Besichtigung im Loire-Tal dieser Geschichte nicht mal preis geben.
Sie macht immerhin vom Schloss Chambord etwas Besonderes, wovon die anderen Schlösser wie Amboise, Chenonceau oder Blois nicht behaupten können.

Für Touristen hat Chambord auch noch etwas Besonderes. Es bringt mitte in dem Wald, in einem abgelegenen Ort der Loireregion, eine Sensation von Geschichte geprägter Ruhe.
Obwohl das Schloss zu den meistbesuchten Schlösser der Welt kann man sich dank der Größe des Domäns auch während der Hochsaison nicht von der Besucherzahl gestört fühlen. Die Stimmung ist irgendwie ländlich, ruhig, gastronomisch und kulturell.

Ein unleugbares Plus der Besichtigung vom Schloß Chambord ist, dass es möbliert ist.
Im Mittelalter folgte der Hof den König, wenn er von einem Schloß zu dem anderen wechselte. Dies passierte natürlich sehr angesichts der zahlreichen Schlösser im Loire-Tal ; und die Gefolge nahm immer ihre Möbel mit (daher stammt eben der Name "Möbel"=was sich bewegt).
Viele Besucher wundern sich der leeren Räumen in manchen Loire-Schlössern.

Nach der französischen Revolution und nach den napoleonischen Kaiserreichen wurde das Schloß vom Graf von Chambord bewohnt, welcher später als König Heinrich V. hätte fungieren müssen.